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Neuigkeiten
01.10.2013, 20:30 Uhr
Ministerin Waltraud Wende macht Politik auf Kosten der Schüler
Born: „Schleswig-Holstein stürzt in bildungspolitisches Chaos“
 

Die geplante Einführung eines neuen Schulgesetztes zum Schuljahr 2014/2015 in Schleswig Holstein kritisiert die Schüler Union Deutschlands (SU) scharf. Der Entwurf eines solchen Schulgesetztes sieht die Überführung des gegliederten Bildungssystems in ein sogenanntes "Zwei-Säulen-Modell", bestehend aus den Elementen Gemeinschaftsschule und Gymnasium, vor.  Der Bundesvorsitzende Leopold Born erklärt hierzu:

„Die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Waltraud "Wara" Wende (parteilos) befindet sich mit ihrem Frontalangriff auf das differenzierte Schulsystem auf dem Holzweg. Bildungsexperimenten auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler erteilen wir eine klare Absage! Für Chancengerechtigkeit brauchen wir ein differenziertes Schulsystem! Jeder Schüler muss einen seinen Begabungen am besten entsprechenden Schulabschluss erhalten können.

Die Einführung der Gemeinschaftsschule lehnen wir entschieden ab. Wir müssen Kontinuität in der Bildungslandschaft gewährleisten, damit wir uns auf die wirklich wichtigen Probleme an und in den Schulen konzentrieren können. In Schleswig-Holstein muss deshalb das mehrgliedrige Schulsystem erhalten werden, um die individuelle Förderung der Schüler zu sichern! Die Schülerschaft darf nicht zum Spielball ideologisch verankerter Gleichmacherei werden.

Die Abschaffung bzw. die Umbenennung des Hauptschulabschlusses und des Realschulabschlusses in "Berufsbildungsreife" und "Mittlere Bildungsreife" ist vollkommener Irrsinn und entbehrt jeglicher logischer Grundlage. Darüber hinaus orientiert sich der Schulgesetz-Entwurf nicht an etwaigen Bildungsgewinnern wie Sachsen oder Bayern, sondern an den Schlusslichtern in Sachen Bildungspolitik wie Berlin und Brandenburg. Wir fordern die Ministerin Wende nachdrücklich auf, ihren Schulgesetz-Entwurf wieder zu kassieren und so Schaden von den schleswig-holsteinischen Schülerinnen und Schülern abzuwenden.“

01.10.2013, 20:37 Uhr