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04.12.2014, 07:50 Uhr
Schüler Union Deutschlands fordert Stärkung der Attraktivität von Ausbildungsberufen – besonders für Geringqualifizierte
Am vergangenen Montag  fand in Berlin der Integrationsgipfel u.a. mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Staatsministerin Aydan Özuguz statt. Zentrale Themen waren dabei Bildung und Ausbildung.
Laut eines neuen Befundes haben junge Menschen mit Migrationshintergrund weitaus häufiger weder einen Schul-, noch einen Berufsabschluss als Deutsche. Die Schüler Union Deutschlands schließt sich der Meinung von Safter Cinan, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland an und fordert mehr Unterstützung für Betriebe, die Jugendliche mit einem sozial schwächeren Hintergrund und geringer Qualifikation ausbilden. „Wir müssen uns dafür einsetzen, dass jeder Einzelne die gleichen Voraussetzungen für einen Start ins Berufsleben hat, ganz egal welchen ethnischen Hintergrund er hat. Chancengleichheit muss der Grundstein unserer Bildungspolitik sein“,  so der Bundesvorsitzende der Schüler Union Deutschlands, Niklas Uhl. „In unserer kürzlich verabschiedeten „Münchner Erklärung“ fordern wir als Schüler Union die Stärkung der beruflichen Bildung in Deutschland. Wir müssen Ausbildungsberufe wieder attraktiver gestalten. Dazu gehören auch Begleitprogramme, die den Einstieg in ein Ausbildungsverhältnis erleichtern.  Ziel muss sein, diese Begleitprogramme besonders an Jugendliche ohne Schulabschluss zu richten. Außerdem ist es wichtig, den  Unternehmen ausreichend Unterstützung zum Beispiel in Form von Pädagogen oder Sozialarbeitern zur Seite zu stellen, damit diese keine Nachteile aus der Einstellung von Geringqualifizierten ziehen.“ 

Laut dem „Impulspapier“, welches von den Migrantenorganisationen erarbeitet wurde, fühlen sich Migranten nicht genügend informiert über Alternativen  zum Studium und sehen ein solches meist als einzig wirklichen Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben. „Dies entspricht auch dem Trend unter Jugendlichen  ohne Migrationshintergrund und bestätigt somit ein weites Mal, dass dringend ein Umdenken in der Gesellschaft bezüglich der Berufsausbildung stattfinden muss“, so Uhl abschließend. 

04.12.2014, 07:51 Uhr

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