Neuigkeiten

09.09.2013, 08:50 Uhr
Schüler Union fordert bundesweite Vergleichbarkeit in der Bildungspolitik
Born: „parteipolitisches Taktieren auf dem Rücken der Schüler“
Berlin. Im Vorfeld der turnusgemäßen Übergabe der Amtsgeschäfte des Präsidenten des Bundesrates an Stephan Weil (SPD) am 01. November 2013 hat dieser erklärt, Bildung zum wichtigsten Thema seiner Amtszeit zu machen. Hierzu erklärt der Bundesvorsitzende der Schüler Union Deutschlands (SU), Leopold Born:
Foto: campus-akademie.uni-bayreuth.de
„Niedersachsens Ministerpräsident, Stephan Weil, möchte in seiner zukünftigen Funktion als Bundesratspräsident seine Schwerpunkte in der Bildungspolitik setzen. Diese Entscheidung und Erkenntnis begrüßen wir ausdrücklich. Für uns steht fest: Bildung muss ganz oben auf der politischen Tagesordnung stehen! Allerdings vermissen wir klare und verbindliche Zielsetzungen hinter Weils Aussagen.

Wir fordern den künftigen Bundesratspräsidenten, Stephan Weil, und seinen SPD-Parteikollegen und Präsidenten der Kultusministerkonferenz, Stephan Dorgerloh, nachdrücklich auf, sich für die Gerechtigkeit und Mobilität in der deutschen Bildungslandschaft einzusetzen. Hier sehen wir akuten Handlungsbedarf. Insbesondere die rot-grün und grün-rot geführten Landesregierungen glänzen maximal mit Untätigkeit in der Bildungspolitik und verhindern jegliche Vereinbarungen mit den anderen Bundesländern. Dieses Verhalten kritisieren wir scharf.

Höchste Priorität hat für uns nach wie vor die bundesweite Vergleichbarkeit der Abschlüsse. Wir fordern, bundesweite Standards für alle Fächer und alle Schulformen durchzusetzen. Nach dem Vorstoß aus Bayern, Niedersachsen und Sachsen zur Einigung auf einen Bildungsstaatsvertrag fordern wir von Stephan Weil und Stephan Dorgerloh ein klares Bekenntnis zu diesem Vorhaben. Die Blockadehaltung aufrechtzuhalten ist parteipolitisches Taktieren auf dem Rücken der Schüler.

Ohne gemeinsame Aufgaben und einen einheitlichen Korrekturrahmen kann keine Vergleichbarkeit und Gerechtigkeit erreicht werden. Das Leistungsgefälle zwischen den Bundesländern ist nicht länger hinzunehmen. Hier müssen den Worten Taten folgen! Das gilt für Stephan Weil ebenso wie für Stephan Dorgerloh.“

09.09.2013, 08:48 Uhr

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