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27.07.2013, 14:06 Uhr
Digitale Lebenswirklichkeiten anerkennen - Schule 2.0 verwirklichen!
Facebook für SPD-Kultusminister #Neuland!

In einer gemeinsamen Erklärung kritisieren der Bundesvorsitzende der Schüler Union (SU) Deutschlands, Leopold Born, und der Landesvorsitzende der Schüler Union Baden-Württemberg, Nils Melkus, die jüngsten Äußerungen des baden-württembergischen Kultusministers, Andreas Stoch (SPD), hinsichtlich des Nutzungsverbotes für Lehrer von Facebook und anderen sozialen Netzwerken zur Kommunikation.
"Was spricht denn dagegen, dass beispielsweise ein Lehrer seinen Schülern die Hausaufgaben, eine kurzfristige Verlegung oder gar den Ausfall einer Unterrichtsstunde per Facebook mitteilt? Laut Handreichung des SPD-Kultusministers Stoch wäre ein solches Vorgehen in Zukunft nicht mehr möglich", zeigen sich die Vorsitzenden von Bundes- und Landesverband verwundert über die harsche Vorgehensweise des baden-württembergischen Kultusministers.

"Mit einer solchen Empfehlung beweist der Minister, dass weder er noch die an der Landesregierung beteiligte SPD im digitalen Zeitalter angekommen sind. Stattdessen reiht er seine Empfehlung in die seit zweieinhalb Jahren immer länger werdende Verbotsliste von Grün-Rot in Baden-Württemberg ein. Moderne Bildungspolitik muss auf der Höhe des technologischen Fortschritts stattfinden und darf nicht künstlich in der Steinzeit festgehalten werden! Eine bevölkerungsnahe, an den Realitäten orientierte Politik des „Gehört-Werdens“ sieht anders aus!", so der Landeschef der Schüler Union in Baden-Württemberg, Nils Melkus.

"Die digitale Kommunikation über soziale Medien von Schülern untereinander, aber auch zwischen Lehrern und Schülern nimmt immer mehr zu. Fakt ist: Als Lehrer erreicht man heutzutage seine Schüler über ein soziales Netzwerk wie Facebook wesentlich schneller und besser als beispielsweise per Email. Statt Verbote zu erlassen, hätte  Minister Stoch viel eher verpflichtende Schulungen von Lehrkräften im Bereich Social Media einführen und den Umgang mit sozialen Netzwerken in den Lehrplan integrieren müssen. Dann wäre es bestimmt nicht zu den von Lehrerinnen und Lehrer beklagten "Unsicherheiten im dienstlichen Umgang" mit sozialen Netzwerken gekommen. Wir fordern deshalb eine Stärkung der Eigenverantwortlichkeit aller am Schulalltag beteiligten Personen im Umgang mit der digitalen Kommunikation und ein Ende dieser rückwärtsgewandten, fortschrittsfeindlichen Politik! Nur so geht man einen weiteren Schritt Richtung Schule 2.0!", sagt der Bundesvorsitzende der Schüler Union Deutschlands, Leopold Born, abschließend.
27.07.2013, 14:09 Uhr

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