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Neuigkeiten
26.11.2013, 10:12 Uhr
Schüler Union übt scharfe Kritik an der Forderung nach einer "Schule für alle"

Auf einer Konferenz der Norddeutschen Landesverbände der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (SPD)kam die Forderung auf, das Gymnasium zugunsten der Gemeinschaftsschule abzuschaffen. Auch das bisher geforderte Zwei-Wege-Modell stellt nur einen Mittelweg dar. Das eigentliche Ziel ist es, dass die Gemeinschaftsschule alle anderen Schularten verdrängt und die einzig wahre Schulform sein soll

Rüdiger Wittmann, aboutpixel.de
 Auch wird eine feste Regelung betreffend G8/G9 gefordert. Künftig soll das G8 nur an Gymnasien und das G9 nur an Gemeinschaftsschulen angeboten werden.

 „Die Einführung solch einer Regelung lehnen wir entschieden ab! Einerseits verfolgt die SPD mit der Gemeinschaftsschule den Gedanken der Egalität, andererseits fördert sie so den Weg zu einem Zwei-Klassen-Abitur. Wir benötigen auch weiterhin Förderschulen und Gymnasien, um jeden Schüler individuell, nach seinen unterschiedlichen, persönlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten zu fördern “,  so der Bundesvorsitzende der Schüler Union Deutschlands Lars von Borstel.

 Im bundesweiten Vergleich zeichnet sich ab, dass Bundesländer, die schon längere Zeit von der SPD geführt werden, im Bildungsbereich schlecht abschneiden. So kann zum Beispiel ein Land wie Bremen im nationalen Vergleich kaum standhalten. In bildungsstarken Gegenden wie Sachsen zeigt sich hingegen, dass Kontinuität im Schulbereich von Bedeutung ist. Einen weiteren Kritikpunkt stellt der Wegfall der Leistungsbeurteilung dar.

„Schüler die keine festen Strukturen kennengelernt haben, die Leistung nicht beurteilen und auch nicht schätzen können, werden im späteren Berufsleben mit vielen Problemen konfrontiert. Der positive Leistungsgedanke muss auch weiterhin zentraler Aspekt im Schulleben darstellen. Die ständigen Veränderungen müssen endlich aufhören. Die Schüler dürfen nicht zum Spielball ideologischer Bildungspolitik werden!  Kontinuität ist einer der wichtigsten Faktoren im Bildungssystem. Reformen führen in aller Regel zu einer Verschlechterung des Systems. Damit Deutschland auch weiterhin Wirtschafts- und Innovationsmotor Europas ist, darf die  Gemeinschaftsschule nicht eingeführt werden. Denn diese bedeutet für jeden das Gleiche, für niemanden das Richtige!“, so von Borstel abschließend. 

26.11.2013, 10:21 Uhr