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Neuigkeiten
12.11.2013, 18:52 Uhr
Schüler Union spricht sich für Beibehaltung des Kooperationsverbots aus
Im Hinblick auf die am Mittwoch stattfindende Verhandlung der großen Koalitionsrunde über das Kooperationsverbotes bekennt sich die Schüler Union Deutschlands zu dem Kooperationsverbot in der Schulpolitik.

 „In seinen Grundzügen ist die heutige Form des Kooperationsverbots für uns unantastbar. Bildung ist Ländersache und muss dies auch bleiben!“, so der Bundesvorsitzende Lars von Borstel.

Die Länder müssten weiterhin selbst für ihre Bildungspolitik verantwortlich bleiben - der Bund solle sich allerdings projektbezogen und zeitlich begrenzt in die Bildungsangelegenheiten der Länder einbringen. Außerdem liege es jetzt an der Kultusministerkonferenz (KMK), die Zusammenarbeit zwischen den Ländern zu stärken, indem weitere Projekte – ähnlich dem gemeinsamen Abitur-Aufgabenpool – eingeführt würden.

„Mit dem Einführen eines gemeinsamen Aufgabentopfes für die Abiturprüfungen wurde ein Schritt in die richtige Richtung getan, aber auch ein gemeinsamer Korrekturrahmen ist dringend notwendig.“, so von Borstel. „Ideologisch geprägte Bildungspolitik darf nicht auf den Rücken der Schüler ausgetragen werden! Eine zentralisiertes Bildungssystem erhöht diese Gefahrt! “

Die Dezentralisierung des Bildungssystems sei unumgänglich und biete viele Vorteile, denn nur so könne beispielsweise besser auf die unterschiedlichen regionalen Gegebenheiten und Herausforderungen jedes Bundeslandes eingegangen werden. Eine Angleichung des Niveaus in allen 16 Bundesländern würde die Standards in vielen erfolgreichen Ländern deutlich senken. Das könne nicht das Ziel sein. Außerdem würde durch viele Vergleichstests, die die Stärken und Schwächen der einzelnen Bildungssysteme der Länder aufzeigen, ein Bildungswettbewerb zwischen den Bundesländern weiterhin möglich und wünschenswert bleiben. 

12.11.2013, 19:00 Uhr